| Alle Instrumente für die Zahnheilkunde wurden für ihre spezifische Anwendung entwickelt und konstruiert. Deshalb kann unsachgemäßer Gebrauch zu Schädigungen an Geweben, zum vorzeitigem Verschleiss, zur Zerstörung der Instrumente und zu einer Gefährdung für den Anwender, den Patienten oder Dritter führen. | |
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Es ist darauf zu achten, nur technisch und hygienisch einwandfreie, gewartete und gereinigte Turbinen, sowie Hand- und Winkelstücke einzusetzen. |
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Die Instrumente müssen so tief wie möglich eingespannt werden. |
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Die Instrumente sind vor dem Ansetzen an das Objekt auf Drehzahl zu bringen. |
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Verkanten oder Hebeln ist zu vermeiden, da es zu erhöhter Bruchgefahr führt. |
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Intermittierende Arbeitsweise (zeitweilig aussetzend). |
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Bei Stahl- und Hartmetallinstrumenten mitlauf Arbeitsweise. |
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Je nach Anwendung wird die Verwendung von Schutzbrillen empfohlen. Unsachgemäße Anwendung führt zu schlechten Arbeitsergebnissen und erhöhtem Risiko. |
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| Unsachgemässe Anwendung führt zu schlechtem Arbeitsergebnissen und erhöhtem Risiko. | |
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Überhöhte Andruckkräfte sind unbedingt zu vermeiden. |
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Sie können bei schneidenden Instrumenten zur Beschädigung des Arbeitsteils mit Schneidenausbrüchen führen. Gleichzeitig tritt eine erhöhte Wärmeentwicklung ein. |
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Überhöhte Andruckkräfte können bei Schleifinstrumenten zum Ausbrechen der Schleifkörner oder zum Verschmieren des Instrumentes und zur überhöhten Wärmeentwicklung führen. |
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Hohe Andruckkräfte können bei Polierern zu hoher Wärmeentwicklung führen. Überhöhte Andruckkräfte können durch Überhitzung auch zu einer Schädigung der Pulpa oder durch ausgebrochene Schneiden zu unerwünscht rauhen Oberflächen führen. Im Extremfall kann auch ein Instrumentenbruch nicht ausgeschlossen werden. |
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Zur Vermeidung unerwünschter Wärmeentwicklung bei der Präparation ist ausreichende Wasserkühlung (mind. 50 ml/min.) sicherzustellen. |
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Bei FG-Instrumenten mit einer Gesamtlänge von über 22 mm oder einem Kopfdurchmesser über 2 mm ist zusätzliche Kühlung erforderlich. Bei unzureichender Wasserkühlung kann es zu irreversibler Schädigung des Zahnes und der umliegenden Gewebe kommen. |
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Ausgebrochene und unförmige Schneiden verursachen Vibrationen. |
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Blanke Stellen bei Diamantinstrumenten deuten auf fehlendes Schleifkorn hin und können Hinweise auf stumpfe Instrumente sein. |
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Verbogene bzw. nicht rund laufende Instrumente sollten unverzüglich aussortiert werden. Stumpfe und ausgebrochene Instrumente verleiten zu hohen Andruckkräften und erhöhen so die Arbeitstemperatur. Dies kann zu einer Schädigung der Pulpa führen. |
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Vor dem erstmaligen Einsatz am Patienten und sofort nach jedem Gebrauch müssen rotierende Instrumente desinfiziert, gereinigt und – soweit erforderlich – sterilisiert werden. Bis zum erstmaligen Einsatz sollte die Aufbewahrung in der Originalverpackung bei Zimmertemperatur staub- und feuchtigkeitsgeschützt erfolgen. |
Die Aufbewahrung von rotierenden Instrumenten sollte in hygienisch gewarteten Ständern, Schalen oder anderen geeigneten Behältnissen erfolgen. Entsprechendes gilt auch für sterilisierte Instrumente und Instrumente in Sterilisiergutverpackungen. Die Lagerung muss staub-, feuchtigkeits- und rekontaminationsgeschützt erfolgen. |
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| Bei nicht korrosionsgeschützten Instrumenten müssen Desinfektions- und Reinigungsmittel mit Korrosionsschutz verwendet werden. |
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Der Kontakt mit H2O3 (Wasserstoffsuperoxyd) ist zu vermeiden. Hartmetall-Arbeitsteile werden angegriffen und beschädigt. Somit wird die Standzeit reduziert. |
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Eine Sterilisationstemperatur über 180 °C muss vermieden werden. Eine Überschreitung führt zum Verlust der Arbeitsteilhärte und somit zur Reduzierung der Standzeit. |
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Polierer sind generell nicht zur Sterilisation bei Temperaturen über 135 °C geeignet. |
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Rotierende Instrumente aus Hartmetall und nicht rostsichere Instrumente können im Thermodesinfektor korrodieren. Dies kann zu Verfärbungen und zu einer geringeren Standzeit führen. |
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Die Benutzungshinweise, Einwirkdauer und Eignung von Desinfektions- und Reinigungssubstanzen für bestimmte Instrumentenarten sind den Angaben der Hersteller dieser Mittel zu entnehmen. Bei der Desinfektion und Sterilisation ist unbedingt darauf zu achten, dass das gewählte Verfahren für das jeweilige Instrument geeignet ist. Entsprechende Hinweise sind dem Katalog und/oder der Instrumentenverpackung zu entnehmen. |
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Drehzahlempfehlungen |
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Die Einhaltung der instrumentenspezifischen Drehzahlempfehlungen führt zu besten Arbeitsergebnissen. |
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Lange und spitze Instrumente neigen bei Überschreitung der maximal zulässigen Drehzahl zu Schwingungen, die zur Zerstörung des Instrumentes führen können. |
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Bei Arbeitsteil-Durchmessern über Schaftstärke können bei zu grossen Drehzahlen starke Fliehkräfte auftreten, die zu Verbiegungen des Schaftes und/oder zum Bruch des Instrumentes führen können. Aus diesem Grund darf die maximal zulässige Drehzahl keinesfalls überschritten werden. |
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Die empfohlenen Drehzahlen und maximal zulässigen Drehzahlen entnehmen Sie den Herstellerangaben. Das Nichtbeachten der maximal zulässigen Drehzahl führt zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko. |
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